Unsere #Bündnisfraktion zu Gast bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am 21. Februar 2020: Vertreten waren wir mit unseren Vorsitzenden Yvonne Reich und Karsten Günther-Töpert (beide BfG) sowie unserer Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Ordnung, Dr. Jana Krauß (B90/Grüne). Wie wichtig die Freiwillige Feuerwehr neben der Berufsfeuerwehr ist, wurde uns allen im letzten Jahr beim Großbrand im Gewerbegebiet Rauschwalder Straße vor Augen geführt. Insgesamt wurde die FFW 2019 zu 217 Einsätzen gerufen, darunter 94 Wohnungsbränden und drei Großbränden. 270 Mitglieder engagieren sich auf diese Weise, von denen 14 Frauen sind. Für die Nachwuchspflege gibt es fünf Ortsjugendfeuerwehren. Eine tolle und sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die noch dazu den Zusammenhalt fördert.

Yvonne Reich sagte nach der Veranstaltung: „Brandschutz ist Pflichtaufgabe der Stadt. Unsere Fraktion steht für eine stetige Unterstützung von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr. Mit einem neuen Feuerwehrhaus in der Innenstadt und einem Löschwagen für Ludwigsdorf wurden zuletzt wichtige Dinge angeschoben. Wir bleiben konsequent dran Alte Löschtechnik aus den 50er bis 70er Jahren gilt es peu a peu zu ersetzen. Dafür müssen im nächsten Haushalt entsprechende Gelder eingeplant werden.“ Weitere Herausforderungen bestehen in der Koordinierung von Einsatzkräften, der Herstellung einer Tagesbereitschaft und der komplizierten Frage, wie man Beruf und Ehrenamt mit der Familie unter einen Hut bekommt. Allein die Weiterbildung kostet enorm Zeit. 500 Ausbildungsstunden wurden von den Kameradinnen und Kameraden 2019 absolviert.

Yvonne Reich: „Ich bedanke mich bei allen Frauen und Männern und allen Jugendlichen für ihren selbstlosen Einsatz. Neben dem Löschen von Bränden sorgen sie täglich dafür, dass unser Leben in Görlitz sicher über die Bühne geht. Als Opernsängerin meine ich das wörtlich, schließlich sichern die Kameraden der FFW unsere Vorstellungen im Theater ab. Auch bei den städtischen Festen und Großveranstaltungen in der Kulturbrauerei sind sie für uns da. Ich wünsche mir, dass wir dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehrleute mit mehr Respekt begegnen und sie besser unterstützen. Das ist im Alltag ganz einfach möglich: Wenn ein Sturm Äste auf die Straße geweht hat, können wir selber anpacken, statt die Feierwehr zu alarmieren. Damit unsere Lebensretter nicht zu unnützen Einsätzen ausrücken müssen.“

Kommentar schreiben