Die Bürger für Görlitz haben größten Respekt vor der Entscheidung von Franziska Schubert, trotz des großen Rückhalts, den sie in einem großen Teil der Stadtgesellschaft gewonnen hat, nicht zum zweiten Wahlgang für die Ermittlung des Oberbürgermeisters anzutreten. Wir haben Franziska Schubert in der Woche nach dem ersten Wahltag intensiv auf dem Weg zu dieser Entscheidung begleitet und tragen die Gedanken ihrer Presseerklärung vollständig mit.

Der OB-Wahlkampf geht nun in seine entscheidende Phase. Wir würdigen die Entscheidung von Franziska Schubert am besten und tragen den wichtigen politischen Impuls, den sie in der Görlitzer Stadtgesellschaft geradezu entfacht hat, am weitesten fort, wenn wir darauf hinwirken, alle unsere Wähler und die unserer weiteren Bündnispartner dafür zu gewinnen, auch im zweiten Gang zu wählen und sich für ein weltoffenes Görlitz auszusprechen.

ES GEHT DARUM, MÖGLICHST VIELE DER ZIELE, DIE FRANZISKA SCHUBERT IN DEN ZURÜCKLIEGENDEN MONATEN FORMULIERT HAT, WIRKLICHKEIT WERDEN ZU LASSEN!

Die Bürger für Görlitz werden Franziska Schubert in den nächsten fünf Jahren intensiv in ihre Stadtratsarbeit einbinden und freuen uns deshalb über ihre Entscheidung, ihren Lebensmittelpunkt weiter in Görlitz zu sehen!

Also: am 16. Juni – oder zuvor durch Briefwahl – Weltoffenheit wählen. Das „Bündnis Franziska Schubert“ wird diese im Stadtrat zu nutzen wissen!

#starkfürgörlitz

 

Nachfolgend die Presseinformation von Franziska Schubert:

Franziska Schubert tritt im zweiten Wahlgang zur Oberbürgermeisterwahl in Görlitz nicht mehr an.

Schubert erklärt dazu:

„Ich bin mit einem tollen Ergebnis von 27,9% auf Platz 3 gelandet im ersten Wahlgang um das Amt der Oberbürgermeisterin. Der demokratische WählerInnenwille ist mir Auftrag. Die beiden Mitbewerber auf Platz 1 und 2 werden von den WählerInnen in den zweiten Wahlgang geschickt.“

„Ich danke allen Menschen, die in den letzten Monaten mit mir zusammen in Görlitz eine Bewegung aufgebaut haben. Diese Bewegung so unterschiedlicher Menschen wünscht sich Veränderung. Sie steht für etwas – für: Görlitz im Blick, Zukunft im Sinn und Kraft im Herzen. Die Menschen, die mir ihre Stimme gegeben haben, tragen mein Angebot mit: Görlitz auch weiterhin als weltoffene Europastadt zu entwickeln. Ich rufe alle Wahlberechtigten auf, am 16.06.2019 dafür wählen zu gehen: für Weltoffenheit und eine freundliche Europastadt.“

„Die Entscheidung ist eine hart erarbeitete und sie ist gut überlegt. Leicht habe ich sie mir nicht gemacht und mir Zeit genommen. Ich habe meine UnterstützerInnen an meiner Entscheidungsfindung beteiligt und niemanden vor vollendete Tatsachen gestellt – ich lebe, wofür ich stehe. Ich weiß, dass es Enttäuschung geben wird, dass ich nicht noch einmal antrete zu dieser Oberbürgermeisterwahl. Ich setze mein Angebot fort und halte mein Wort: Ich werde in Görlitz bleiben und für diese Stadt arbeiten. Gemeinsam mit den knapp 28%, die sich jetzt schon hinter mir versammelt haben.“

„Mit Octavian Ursu haben wir mehrere Gespräche geführt und sind uns mit Respekt begegnet. Die Konfrontation ist nicht das, was sich die meisten Menschen wünschen. Politik heißt, Kompromisse zu finden. Es kostet mehr Kraft, Schritte aufeinander zuzugehen als auf seinem Standpunkt zu beharren. Die thematischen Schnittmengen waren unsere Ausgangsbasis für die Gespräche. Ich habe das, was meinem Bündnis wichtig war, in die Gespräche hineingetragen. Wir waren uns einig, dass wir gute Dinge, die der Stadt und ihrer Entwicklung dienen, umsetzen werden. Dazu gehören die Weiterentwicklung der Europastadt und der Bürgerbeteiligung. Für mich sind Bildung, Jugend und die sozialen Themen eine Herzenssache, was ich auch im Wahlkampf herausgestellt habe. Für Kuhhandel zum persönlichen Vorteil stehe ich nicht zur Verfügung. Mir sind Themen wichtig, die Görlitz voranbringen.“

„Ich habe meine Verhandlungsposition zum Wohle der Stadt eingesetzt. Ich spüre, dass die Stadt angespannt ist und möchte meinen Beitrag dazu leisten, wieder konstruktiv an den Aufgaben zu arbeiten. Ich halte Wort, dass ich meine Verantwortung ernst nehme. Ich werde weiter voller Zuversicht für diese Stadt arbeiten und die Menschen können weiter auf mich zählen.“

Foto: Frank Fichtner

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Webseite unserer Kandidatin bei der Oberbürgermeisterwahl Görlitz 2019